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Und was willst du?

  1. Das leere Blatt
  2. Und dann und dann und dann!
  3. Einige Beispiele
  4. Und was willst du?
  5. Handlung mit Tiefgang
  6. Das Wichtigste zum Schluss
  7. PS: Submodalitäten

Im letzten Artikel haben wir uns mit dem Konzept des sicheren Hafens auseinandergesetzt.  Es geht darum, einen Moment innezuhalten, wenn wir uns in Details verlieren, und sich zwei wichtige Fragen zu stellen: Was ist passiert? Und wie fühlt sich jemand dabei? Diese Fragen dienen als Kompass, der uns zurück zu unserem sicheren Hafen führt, einem Ort der Klarheit und Ruhe inmitten von Überforderung.

Doch was, wenn wir einen Schritt weiter gehen und ganz von Null bei einer Geschichte beginnen wollen?  Dann können wir uns zusätzlich die Frage stellen: Was möchtest du, WIE sich jemand dabei fühlt?  Hier wird es richtig spannend.  Diese Frage ermöglicht es uns, tiefer in die Materie einzutauchen und zu ergründen, was wir eigentlich schreiben möchten.  Welches Menü möchten wir unserem Gast, also dem potenziellen Leser, vorsetzen? Welche Emotionen möchten wir in ihm wecken?

Stell dir vor, du könntest dir deine ideale Geschichte aussuchen.  Für mich wäre es so eine Geschichte wie in dem Film „The Sixth Sense“ mit Bruce Willis als Dr. Malcolm Crowe.  Der OMG-Moment am Ende war doch einfach fantastisch, nicht wahr?  Dieser Moment des Schockes, der Erleuchtung, der puren Emotion – das ist es, was eine Geschichte unvergesslich macht.

Als fortgeschrittene Möglichkeit kannst du dir also vorstellen, was du möchtest, dass dein Leser an diesem Punkt fühlt.  Möchtest du ihm einen Schauder über den Rücken jagen?  Ihn gruseln lassen?  Ihn in Angst und Schrecken versetzen? Oder vielleicht sogar ein Gefühl der Abscheu hervorrufen?  Die Möglichkeiten sind endlos.

Indem du dir diese Frage stellst, kannst du deine Geschichte bewusst gestalten und sicherstellen, dass sie die gewünschte Wirkung auf deinen Leser hat.  Es ist wie beim Kochen:  Du wählst die Zutaten, du bestimmst die Gewürze, und du kreierst ein Gericht, das genau den Geschmack trifft, den du dir vorgestellt hast.  Genauso kannst du deine Geschichte so formen, dass sie die Emotionen weckt, die du in deinem Leser hervorrufen möchtest.

Also, nimm dir einen Moment Zeit und überlege dir: Was möchtest du, dass sich jemand dabei fühlt?  Lass deiner Fantasie freien Lauf und entdecke die unendlichen Möglichkeiten des Geschichtenerzählens.

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