Ich schaue grad eine Reportage über Paul Klee an. Nachdem ich meinen Neid und
Mein Selbstmitleid überwunden hatte, konnte ich auch die Schönheit erkennen. Schönheit der
Reportage und der Bilder von Paul Klee ein sich. Aber wirklich: wie schwer
Kann man es haben, wenn man sich zwischen einem Studium der Musik oder der Malerei entscheiden soll? Na, in späteren Jahren hat er es wirklich schwer gehabt. Es muss ein toller Mensch gewesen sein. Vielleicht ist das Leben immer genau das, was man sich nach seinen Möglichkeiten aussucht und wie man es sich einrichten kann. Ich toteste, ich wäre nicht so wehleidig und so kompliziert.
In seinem letzten Lebensjahr hat er 1000 Arbeiten geschafft! Das ist eine unglaubliche Leistung, die mir gleichzeitig ein leichtes Gefühl der Ehrfurcht und eben des Neides abverlangt.
Dagegen fühle ich mich jetzt schon leer und ausgebrannt. Na, ich hoffe darauf, schnell wieder zu Kräften zu kommen, wenn die Zeit dazu wieder da ist. Er sagte: » die Sache mit der Malerei ist die, man muss nur die richtige Farbe auf den richtigen Platz auf der Leinwand platzieren. « genauso ist es mit der Schreiberei: einfach ein Wort nach dem anderen und dann in der richtigen Reihenfolge.
Vielleicht kommt noch mal die Zeit, in der ich nach Venedig reisen kann. » Na mach doch! « könnte man meinen. Aber so einfach ist es nicht. Es denkt (also das komische Gehirn, ) dass es Dinge gibt, die wichtiger sind. Aber stellt sich dabei nicht die Frage: für wen oder für was genau? Was mich wieder zur maslowschen bedürfnispyramide bringt… Und wenn man sich im untersten Bereich befindet, sei es nun real oder mental, dann fällt es eben schwerer die Prioritäten in Richtung Kunst zu verschieben. Wie könnte es dann aussehen, wenn man erstmal nur so tut, als wäre das überleben gesichert?
» Fake it until you made it. «












